Wie wir auf den (Schäfer)hund gekommen sind ...

Melanie
kleine Melli - freche Welpen

Als ich zur Welt kam, hatte ich gar keine andere Wahl. Der Schäferhund und der Gebrauchshundesport waren in meiner Familie allgegenwärtig. Großeltern, Eltern, Onkel, Tante, alle waren auf dem Hundeplatz zu finden. Die Hunde, die Zucht und das Vereinsleben standen im Mittelpunkt. Den Schäferhund, den ich als Kind erlebt habe, habe ich im Erwachsenenalter, nach langer Trennung vom Hundesport, nur noch selten wieder gefunden. Ich spreche von dem Schäferhund, der seine Arbeit auf dem Platz mit größter Freude für seinen Hundeführer erledigt. Der bei einer Korrektur nicht gleich zusammenbricht. Der in Abteilung C zielstrebig und selbstsicher am Helfer arbeitet. Mit dem man überall, zu jeder Tages- und Nachtzeit spazieren gehen kann, weil man einen zuverlässigen Begleiter und, wenn nötig, einen bedingungslosen Beschützer bei sich hat. Der strikt die Arbeit auf dem Platz und das Privatleben trennen kann. Der weiß, wer zu seiner Familie gehört und der sich im familiären Umfeld immer angemessen und zuverlässig verhält.

 

Melanie

 

 

Melanie
eingängiges Studium der SV-Zeitung
Melanie
... lass nie die Leine los!

Andreas
kleiner Andi - großer Wunsch

Als ich zur Welt kam, hatte ich auch keine Wahl. Hunde waren in unserer Familie kein Thema. In der Nähe meiner Großeltern befand sich aber, in einer kleinen Seitenstraße, ein Getränkehändler, hinter dessen schwerem Tor ein Schäferhund saß. Anfassen wurde natürlich immer verboten, dennoch war die Faszination für den Schäferhund geweckt und sie ließ mich über all die Jahre nicht mehr los. Eines Tages, wenn die Zeit reif ist, würde ich auch einen Schäferhund haben. Eine glückliche Fügung sorgte dafür, dass ich in eine Schäferhundefamilie aufgenommen wurde.

Am 19. Juli 2012 erfüllte sich dann mein Wunsch vom eigenen Schäferhund, als unsere Fine vom Haus Iris dem A-Wurf das Leben schenkte. Ein wunderbares Geburtstagsgeschenk! Seitdem begleitet mich Ares von Zollverein.

 

Andreas

Andi und Ares
Melanie, Andreas, Fine und Ares

Als wir zwei beschlossen, dass auch zu unserer kleinen Familie ein Schäferhund gehört, haben wir lange nach einem passenden Hund gesucht. Er sollte zuhause, wie auch auf dem Platz, Freude machen. Er sollte nicht überdreht sein, aber eine hohe Arbeitsbereitschaft zeigen und ein sicheres und festes Wesen mitbringen. Und er sollte problemlos in Haus und Garten mit der Familie leben können. Zuerst verguckten wir uns in das tolle Aussehen der "Ossis". Kräftige Knochen, starke, gut geformte Köpfe und gut pigmentiert. Nachdem wir dann zu Familie Seidler nach Thüringen gefahren sind, um uns die Hunde eines Ostzwingers einmal genau anzuschauen, haben wir schnell festgestellt, dass auch das Wesen und Auftreten genau unseren Vorstellungen entspricht. Also hatten wir noch die Chance die kleinste, schwarze Hündin mitzunehmen, was wir - ohne weiter zu überlegen - auch taten, obwohl es doch eigentlich ein schwarz-grauer Rüde sein sollte. Aber so läuft es ja häufig, es kommt immer anders als man denkt. Mit unserer Wahl haben wir genau ins Schwarze getroffen. Unsere Fine hat uns sogar so überzeugt, dass wir mit ihr einen Wurf großziehen werden, damit auch Andreas endlich als Hundeführer auf den Hund kommen kann.

 

Familie Hahn

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